Nach Berlin hat nun auch Dresden ein hochauflösendes 3D-Modell seiner Stadt auf Google Earth. Es umfasst etwa 154.000 Gebäude, die wichtigsten wie Schloss, Zwinger und Hofkirche sind mit ihren Fassaden und den umstehenden Bäumen realistisch dargestellt. Die meisten anderen Gebäude sind Klötzchenmodelle, von denen man nur Umrisse sieht.
Wermutstropfen: Ich konnte das virtuelle Dresden nicht sehen, alles wie gehabt und die Frauenkirche noch immer im Bau. Aber vielleicht war ich nur zu ungeduldig, denn wie ich eben bei Spiegel las, kann es dauern, ehe man zu Hause 3D-Modelle sieht, zumal der Server momentan ziemlich überlastet ist. Allein die Simulation des Dresdner Zentrums ist über 40 mb groß, es sind also riesige Datenmengen zu bewältigen. Um die Nutzbarkeit zu erhöhen, läuft eine Light-Version, in der Details wie Bäume oder Geländedaten fehlen. Dennoch, man braucht wohl ein wenig Geduld.
Voraussetzung ist Google Earth ab Version 4. Auf Google Earth sollten unter der Primären Datenbak "Gelände" an- und "3d-Gebäude" ausgeschaltet werden. Auf der Internetseite der Stadt Dresden sind die Schritte zur Nutzung erklärt. dresden.de - stadtmodell

Quelle: Heute in der "Sächsische Zeitung" gelesen